Virtuelle Veranstaltungsreihe “Salons des guten Lebens”

Es gibt keinen besseren Ort, um neue Gedanken und gleichzeitig neue Menschen kennenzulernen, als einen Salon. Da wird diskutiert, inspiriert und angestiftet. Am besten alles gleichzeitig – mit Ideen, der Sprache und auch der Atmosphäre. Das steht und fällt mit Persönlichkeiten, die bewegende Themen im gesellschaftlichen Diskurs anstoßen.  Das größte Anliegen: Die Suche nach dem guten Leben für ALLE!

Der „Salon des guten Lebens“ ist eine digitale Veranstaltungsreihe für ALLE, die sich auf der Suche nach dem guten Leben befinden. Es wird dabei der Frage nachgegangen, wie wir als Gesellschaft den vielfältigen Herausforderungen in Zukunft begegnen. 

Mit den Salons des guten Lebens schaffen wir einen Ort für Inspiration, Austausch, Vernetzung und Synergien. Ästhetik, Leidenschaft, Mut und grenzüberschreitende Offenheit setzen den atmosphärischen Rahmen. Der „Salon“ steht für sich selbst als interessante Diskussionsrunde mit Bezug auf die Fragestellung und der Suche nach „ein gutes Leben für Alle“. Es geht um Visionen sowie konkrete Ideen für die gesellschaftliche Transformation. 

Hierbei greift der Salon „des guten Lebens“ gesellschaftliche Herausforderungen auf und geht verschiedenen Fragestellungen nach, wie sich z. B. unsere Gesellschaft zukünftig entwickelt. 

Weitere Informationen findet man auf die Webseite der Reihe: https://salonsdesgutenlebens.de/

8. Salon mit Andrea Vetter

Commoning

Lebensformen sind veränderbar. Die Wirtschaft ist umdenkbar. Genauso wie die Institutionen, die uns prägen. Wer wie ein*e Commoner*in denkt, bringt andere Handlungslogiken, Beziehungs- und Wirtschaftsweisen in die Welt. Diese Beziehungs- und Wirtschaftsweisen sind kaum in der Sprache des Kapitalismus beschreibbar, wohl aber in der Sprache des Commoning.

Wie können wir dieses Gemeinschaffen im Alltag üben? Was haben diese veränderten Beziehungsweisen mit den Kämpfen für ein gutes Leben für alle zu tun, die überall auf der Welt aufbrechen? Welche Werkzeuge bietet uns die Sprache des Commoning, im Hier und Jetzt anders zu leben und zu wirtschaften - und ist das schon eine Revolution? Und was hat das Ganze mit Feminismus zu tun?

Hier können Sie den achten Salon anschauen:

8. Salon: Andrea Vetter "Commoning", inkl. Poetic Recording von Felix Römer - Heinrich-Böll-Stiftung Schleswig-Holstein

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7. Salon mit Gastgeberin Marina Weisband

Zuversicht in Anbetracht von Krisen, Katastrophen und Kriegen

„Auch wenn die Dinge nicht gut ausgehen, lassen sich Spielräume finden. Das ist der Kern der Zuversicht." (Ulrich Schnabel, Publizist) In diesem Zitat steckt viel Hoffnung und Kraft. Doch angesichts zahlreicher Krisen, Katastrophen und Kriege droht sich immer weiter ein schleichendes Gefühl von Resignation in unserer Gesellschaft breitzumachen. Wir erleben einen Aufwind von Rechtspopulismus und Rechtsextremismus in ganz Deutschland, Europa und weltweit. Mit Rassismus und Antifeminismus machen rechtspopulistische Parteien und Bewegungen Stimmung gegen Demokratie, Freiheit und Vielfalt - und gegen Menschen. Oder blicken wir auf die Covid19-Pandemie, die den Glauben an Verschwörungsideologien zum Vorschein gebracht und unsere Gesellschaft tief gespalten hat. Die Klimakrise, die einer Katastrophe gleichkommt, wird uns noch einiges abverlangen. Und der Krieg in der Ukraine, der steht für eine Zeitenwende. All das steht für eine höchst prekäre Zeit, in der wir leben. Wie können wir zu neuer Kraft - und vor allem Zuversicht gelangen? Was sind die Quellen dafür? Wo finden wir diese? Wie schaffen wir es Schwierigkeiten und Krisen mutig zu begegnen und ihnen standzuhalten? Was können Menschen gegen ihre Ängste tun – und inwieweit kann uns Hoffnung in Krisen-, Katastrophen- und Kriegszeiten Trost und Zuversicht spenden? Zuversicht verlangt innere Stärke, Resilienz (Widerstandsfähigkeit) und die Möglichkeit nach Alternativen zu suchen. Wie kann Zuversicht in uns entstehen bzw. aktiviert werden? Was braucht es dafür von außen? Welche Rolle spielt dabei die Politik? Was für eine „Führung" ist dabei erforderlich?

Hier können Sie den siebten Salon anschauen:

7. Salon: Marina Weisband mit „Zuversicht in Anbetracht von Krisen, Katastrophen und Kriegen“ - Heinrich-Böll-Stiftung Schleswig-Holstein

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6. Salon mit Gastgeberin Barbara Unmüßig

Wirtschaften mit Zukunft

„Gutes Leben muss nicht die Erde kosten“ – ein Satz voller Optimismus und Hoffnung. Doch wenn wir zurückschauen oder in der Gegenwart verweilen, dann müssen wir uns eingestehen bzw. erkennen, dass unsere Art des Wirtschaftens und Konsumierens zu ökologischer Zerstörung und sozialer Ungleichheit geführt hat. Kriege sind auch mit unserem Umgang mit Ressourcen eng verknüpft. Aktuell erleben wir auf dramatische Weise, was Abhängigkeiten von fossilen Rohstoffen bedeuten oder wie die Renditen aus ihren Exporten den Krieg Russlands gegen die Ukraine finanzieren.

Wie sieht eine Ökonomie aus, die die planetarischen Grenzen und die Menschenrechte achtet und ein gutes Leben für alle ermöglicht? Was heißt das dann für das Wachstumsparadigma, das der kapitalistischen Produktionsweise so inhärent ist? Diese Frage ist trotz aller Analysen, vieler Bücher und Diskussionsforen und vieler alternativer Lebenspraxen noch lange nicht beantwortet. In diesem Salon suchen wir nach Alternativen, spüren Gedankenexperimenten und sozialen wie demokratischen Innovationen nach.

Hier können Sie den sechsten Salon anschauen:

6. Salon: Barbara Unmüßig mit „Wirtschaften mit Zukunft“ - Heinrich-Böll-Stiftung Schleswig-Holstein

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5. Salon mit Gastgeber Charles Landry

Kreatives Potential des Wandels

Sagt man das Wort Transformation zu sich selbst, verbirgt sich meistens etwas Größeres dahinter: eine Veränderung oder Verbesserung, und das bedeutet, die Dinge anders zu machen.

Transformation regt zum Nachdenken an, ob sie durch äußere Umstände erforderlich wird oder ob man selbst etwas verändern möchte. Wenn „Transformation“ von außen verschrieben wird, hüllt sie sich selbst aus. Aber wenn es zu einer großen Krise kommt, wie zum Beispiel die Covid-19 Pandemie, dann werden wir zur Transformation gezwungen und haben die Chance uns auf das zu fokussieren, was wirklich wichtig ist. Die Krise hat uns dazu gebracht, uns zu fragen, was ein gutes Leben ist, und sie führt uns dahin, über Prioritäten nachzudenken. Wenn wir entschlossen diesen Fragen Raum geben, dann kann dies eine Chance in der Krise sein. Aber es bedeutet auch, anders und neu zu denken, zu planen und zu handeln. Bewährtes zu überprüfen und offen für neue Ideen und Ansätze zu sein.

Unser Salon ging der Frage nach, ob eine Krise, wie z. B. die Pandemie, uns dabei helfen kann, unsere Lebensweise zu ändern und so einen Weg zu einem erfüllteren Leben für uns persönlich und für unsere Gemeinschaft zu finden.

Hier können Sie den fünften Salon anschauen:

5. Salon: Charles Landry mit "Kreatives Potential des Wandels" - Heinrich-Böll-Stiftung Schleswig-Holstein

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4. Salon mit Gastgeber Davide Brocchi

Zum richtigen Leben im Falschen

Der Umgang der Gesellschaft mit der eigenen „Umwelt“ hängt von den sozialen und mentalen Verhältnissen innerhalb der Gesellschaft ab. Entsprechend setzt die Transformation zur Nachhaltigkeit eine Umwandlung der zwischenmenschlichen Beziehungen und der Herrschaftsverhältnisse voraus. Warum immer weiterwachsen, wenn man auch (umver-)teilen kann? Die Große Transformation kann direkt vor der eigenen Haustür beginnen, indem Räume zum Gemeingut werden und neuartige Allianzen wie Public-Citizen-Partnerships entstehen.

Wie kann das richtige Leben im Falschen entstehen und bestehen, diese Frage hat eine psychologische, kulturelle und politische Dimension. Wie kann man das Verhältnis Institutionen und Bürger/innen ändern? Wie können Public-Citizen-Partnerships gelingen? 

Hier können Sie den vierten Salon anschauen:

4. Salon: Davide Brocchi mit „Zum richtigen Leben im Falschen" - Heinrich-Böll-Stiftung Schleswig-Holstein

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3. Salon mit Gastgeberin Adrienne Goehler

Nachhaltigkeit braucht Entschleunigung braucht Grundauskommen

Was macht ein gutes Leben aus und ist davon genügend für alle Erdenbewohner*innen [und der Natur] vorhanden? Wie sieht eine "gerechte" Wirtschaftspolitik aus, die unsere natürlichen Lebensgrundlagen nicht gefährdet? Wie werden wir in Zukunft arbeiten und welchen Stellenwert wird hierbei die Erwerbsarbeit einnehmen? Wird es zu mehr Geschlechtergerechtigkeit führen, wenn wir lernen, heute oft unbezahlte oder nur schlecht vergütete soziale Arbeit als gleichwertig mit anderer Arbeit wahrzunehmen? Bringt ein Bedingungsloses Grundein/aus/kommen mehr Gerechtigkeit für Frauen, für die Aufteilung von bezahlter und unbezahlter Arbeit? Wie würde sich das auf sinnstiftende, lebensantreibende Aufgaben auswirken können? 

Und schließlich: Kann mit der Einführung eines Bedingungslosen Grundein/auskommens, im Sinne eines universellen Menschenrechts, ein Paradigmenwechsel eingeleitet werden, der uns den 17 Zielen für eine nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen näherbringt?

Hier können Sie den dritten Salon anschauen:

3. Salon: Adrienne Goehler mit "Nachhaltigkeit braucht Entschleunigung braucht Grundauskommen" - Heinrich-Böll-Stiftung Schleswig-Holstein

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2. Salon mit Gastgeber Torsten Schäfer

Eine andere Welt ist möglich durch grünen Journalismus

Ein gutes Leben gelingt, wenn guter Journalismus und inspirierende Schriftstellerei Visionen, Zukunftsbilder und reale Möglichkeiten von der anderen, naturnäheren und gerechteren Welt aufzeigen. Bilder, die mit Veränderungsfreude und Lassenskraft zu realen Alternativen werden. Denn das Bestehende ist veränderbar. Aber wie? Welche Sprachen, Worte und Narrative müssen wir für das gute Leben auf einer gesunden Erde finden? Inwieweit müssen wir lernen, anders zu sehen, zu spüren, zu wissen und zu sprechen?

Hier können Sie den zweiten Salon anschauen:

2. Salon: Torsten Schäfer mit "Grüner Journalismus", inkl. Poetic Recording von Felix Römer - Heinrich-Böll-Stiftung Schleswig-Holstein

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1. Salon mit Gastgeberin Kübra Gümüşay:

Streit und Sein - Zukunft

Wie können wir eine konstruktive Diskurskultur nähren bei Themen, die sich mit Gerechtigkeitsbestrebungen beschäftigen? Themen wie Feminismus, Antirassismus oder Klimagerechtigkeit, bei denen es im ersten Schritt um das Aufzeigen von Missständen, also die Notwendigkeit von Veränderungen, geht und im nächsten dann um die Diskussion einer gerechteren Zukunft. Wie können wir verhindern, dass sich Debatten im ersten Schritt erschöpfen? Was für Grundlagen braucht es, um zugewandt, konstruktiv, erfolgreich über eine gerechtere Zukunft zu sprechen? 

Hier können Sie den ersten Salon anschauen:

1. Salon: Kübra Gümüşay mit "Streit und Sein - Zukunft", inkl. Poetic Recording von Felix Römer - Heinrich-Böll-Stiftung Schleswig-Holstein

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Hier finden Sie mehr Hintergrundinformationen und das Programm der virtuellen Veranstaltungsreihe.

 

Die Salonreihe der Heinrich-Böll-Stiftung Schleswig-Holstein wird in Kooperation mit den 15 Landesstiftungen und der Bundesstiftung im Rahmen des aktuellen Verbundprojekts „Wirtschaften mit Zukunft* ökologisch – demokratisch – sozial“, durchgeführt.

 

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