Böll.Thema 1/2022: Klima, Gesellschaft, Politik - Verantwortung übernehmen!

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Den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine zu stoppen, ist derzeit das primäre Ziel der EU und vieler NATO-Staaten. Zugleich muss weiterhin gehandelt werden im Kampf gegen die Pandemie, die Klimakrise, den Verlust der Artenvielfalt. Verantwortung ist keine Sache allein der Politik, sondern aller Bürgerinnen und Bürger. Ohne die Übernahme von Verantwortung ist eine freiheitliche Demokratie nicht möglich. Ob individuell und institutionell, privat, zivilgesellschaftlich, politisch, wirtschaftlich – jeder hat Gestaltungsmacht.

Dieses Böll.Thema behandelt das Thema „Verantwortung“, philosophisch und auch ganz lebensnah es stellt Menschen vor, die tagtäglich Verantwortung übernehmen, in Organisationen, in Unternehmen und in Institutionen. Sie stehen ein für die Gesellschaft und zeigen, wie in Krisen proaktiv und zuversichtlich gehandelt werden kann.

Mit Beiträgen u.a. von Stefan Gosepath, Julia Friedrichs, Giorgio Franceschini, Bastian Hermisson und Asal Dardan. Darüber hinaus gibt es Interviews, u.a. eines mit Omid Nouripour und ein weiteres mit drei jungen Politiker/innen aus SPD, FDP und Bündnis 90/Grüne.

Schlagworte
Produktdetails
Veröffentlichungsdatum
Mai 2022
Herausgegeben von
Heinrich-Böll-Stiftung
Seitenzahl
44
Sprache der Publikation
deutsch
Inhaltsverzeichnis

Editorial

Von Ellen Ueberschär

Wo wir stehen

In die Pflicht genommen: Was genau bedeutet Verantwortung?

Eine philosophische Annäherung.

Von Stefan Gosepath

Dossier

Die tun was

Soziale Verantwortung ist nicht allein Sache der Politik.

Über Menschen, die sich auf unterschiedlichste Art für die Gesellschaft engagieren.

Von Daniele Zinser

Großes Interview

3 unter 30

Die neuen Bundestagsabgeordneten Melis Sekmen (Die Grünen), Jens Teutrine (FDP) und Anna Kassautzki (SPD) sind in der “politischen Komfortzone” der Merkel-Jahre aufgewachsen. Was tun sie, damit die Ampel-Regierung da raus kommt?

Interview: Peter Unfried

In Bildern

Ein Stück von mir

In Care-Berufen ist die Übernahme von Verantwortung eine Selbst­verständ­lichkeit. Sechs Frauen erzählen, was das für sie bedeutet.

Fotos: Lena Giovanazzi

Texte: Christina Focken

Essay

Kein Mitleid für Erben

Warum der Satz „Erben bedeutet Verantwortung“ stimmen mag, nicht aber von Steuern entbinden sollte.

Von Julia Friedrichs

Interview

«Die Frage ist nicht, ob Farbbeutel fliegen.»

Der Grünen-Bundesvorsitzende Omid Nouripour über politische Verantwortung in Zeiten von Krieg und Klimakrise.

Interview: Peter Unfried

Statement

«Verantwortung im Kleinen zu übernehmen – das kann Großes bewirken.»

Ein Plädoyer

Von Mona Neubaur

Analyse

Mehr Europa wagen

Was bedeutet der Überfall Russlands auf die Ukraine für grüne Außenpolitik?

Von Giorgio Franceschini

Debatte

Zwischen Macht und Verantwortung

Deutschland wird sich nicht mehr auf eine rein vermittelnde Rolle zurückziehen können, wenn unsere demokratische europäische Zukunft gesichert werden soll.

Von Bastian Hermisson



«Moral wieder in die Betriebe einsourcen.»

Katja Urbatsch und Armin Steuernagel über soziale Profite, Eigenverantwortung und positive Menschenbilder.

Interview: Tommi Winkler

Kommentar

Wessen Freiheit, wessen Verantwortung?

Die wegweisende Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zum Klimaschutz.

Von Nils Weinberg

Rede & Gegenrede

Ist es verantwortungslos, weiter bei Facebook, Instagram und WhatsApp angemeldet zu sein?

Es diskutieren Klaus Raab und Svenja Bergt

Essay

«Denk ich an Einwanderungsland ...»

Wie kann eine Gesellschaft ihre eigene Einwanderungsgeschichte erzählen – und welche Orte braucht es dazu?

Von Asal Dardan

Reportage

Ernsthafte Absichten

Im Idealfall handelt es sich bei Zivilgesellschaften und politischen Institutionen nicht um Gegner, sondern um Partner. Aber wie funktioniert das in der Praxis?

Von Susanne Lang

Das letzte Wort

Die Grauzone zwischen Hauseingang und Fußgängerzone

Von Lena Kaiser