Die Ukraine und der arabischsprachige Raum (05.05.)

Die Auswirkungen des Krieges und Solidarität von unten.

Aufzeichnung der Veranstaltung der Kolleg*innen in Berlin in Englischer Sprache.

Lesedauer: 3 Minuten
Künstler vor Graffiti über den Ukraine-Konflikt

Die Auswirkungen des Krieges und Solidarität von unten

Während der russische Krieg in der Ukraine in seinen zweiten Monat geht, werden seine Auswirkungen auf Westasien und Nordafrika (WANA) kaum analysiert. Und das trotz der zahlreichen politischen, militärischen und wirtschaftlichen Verbindungen, die sowohl Russland als auch die Ukraine mit WANA unterhalten. Diese virtuelle Veranstaltung bietet einen Raum für eine solche kritische Diskussion zwischen Expert*innen aus der Region, ausgehend von einer linken Perspektive. Die Fragen, denen wir nachgehen werden, sind unter anderem:



- Welche wirtschaftlichen und sozialen Auswirkungen hat der Krieg auf WANA?

- Welche Lehren sind aus der militärischen Intervention Russlands in der WANA-Region, insbesondere der Unterstützung für das syrische Regime, für die Ukraine, Europa und die internationale Gemeinschaft zu ziehen?

- Wie kann Solidarität von unten in einem langwierigen bewaffneten Konflikt wie diesem neu gedacht werden?



Die Veranstaltung hat auf Englisch stattgefunden, hier können Sie das nachschauen:

Die Ukraine und der arabischsprachige Raum / Ukraine and the Arabic Speaking Region - Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung

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Referent*innen:

Oksana Dutchak ist Wissenschaftlerin aus der Ukraine und Aktivistin bei E.A.S.T. - Essential Autonomous Struggles Transnational.



Rabie Lahbibi lebt in Tunis und arbeitet für die „Föderation der Tunesier für die Staatsbürgerschaft der beiden Ufer“ (FTCR), ehemals „Union der tunesischen Arbeitsmigranten“ (UTIT).



Aktivist*innen der Bewegung für Ernährungssouveränität in WANA sind angefragt.



Dies ist eine Kooperation zwischen Dis:orient, LeftEast und dem Bildungswerk der Heinrich-Böll-Stiftung.



Dis:orient ist ein unabhängiges Kollektiv von Journalist*innen, Akademiker*innen und Aktivist*innen, die sich in unterschiedlicher Form mit den Ländern Westasiens und Nordafrikas beschäftigen. LeftEast ist eine linke Plattform, die theoretische und analytische Beiträge zu aktuellen Themen der osteuropäischen Region und darüber hinaus bietet. Sie will informieren, aufklären und mobilisieren.



Die Veranstaltung wird realisiert mit Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin.



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Ukraine and the Arabic Speaking Region: The impact of the war and solidarity from below Discussing the ramifications of the war on Ukraine on West Asia and North Africa



As Russia’s war in Ukraine enters its second month, its impact on West Asia and North Africa (WENA) remains only sporadically analyzed. This, despite the multitude of political, military, and economic ties both Russia and Ukraine hold with WANA. This virtual talk offers a space for such a critical discussion between experts from the region, starting from a leftist perspective. The questions we will explore include:



- What´s the war´s economic and social impact on WANA communities?

- What lessons are to be taken from Russia military engagement in the WANA region, especially its support for the Syrian regime, for Ukraine, Europe and the international community?

- How can “solidarity from below” be a meaningful in a protracted armed conflict like this?



Speakers:

Oksana Dutchak is a researcher from Ukraine and an activist of E.A.S.T. – Essential Autonomous Struggles Transnational.



Rabie Lahbibi is based in Tunis and works for the Federation of Tunisians for Citizenship of the Two Shores (FTCR), formerly Union of Tunisian Immigrant Workers (UTIT)



Activists from the Food Sovereignty Movement from WANA have been asked to join the discussion.



This is a collaboration between Dis:orient, LeftEast and the Bildungswerk der Heinrich-Böll-Foundation.



LeftEast is a leftist platform that offers theoretical and analytical contributions about current matters concerning the Eastern European region and beyond. It aims to inform, illuminate and mobilize.



Dis:orient is an independent collective of journalists, academics and activists who deal with the countries of West Asia and North Africa in different forms.