Wir können auch anders. Die feministische Presserunde.

Jeden letzten Sonntag im Monat besprechen die Journalistinnen Mithu Sanyal, Teresa Bücker und Ulrike Herrmann die wichtigsten aktuellen Themen aus feministischer Perspektive. Die Moderation übernimmt Hadija Haruna-Oelker. 

Feministische Presserunde, Logo

Jeden letzten Sonntag im Monat
Nächster Termin: 29.05.2022, 13 Uhr

Wir werfen einen frischen feministischen Blick auf zwei bis drei aktuelle Themen: ob Klimakrise, Wohnungsnot oder Gesundheitsreform – wir schauen über den Tellerrand!

Einmal im Monat diskutieren wir kritisch, kontrovers und zeigen sachkundig Perspektiven auf, die gerne vergessen werden. Wir besprechen fehlende Aspekte der gängigen Debatten.

Drei Journalistinnen, eine Moderatorin und ein Ziel: Debatten vorantreiben, die uns bewegen und Bewegung brauchen. Wir können auch anders.

Folge 4 (Ausstrahlung: 29.05.2022, 13 Uhr)

Care-Krise, institutionelle Gewalt und Gefängniskritik 

In der vierten Folge der feministischen Presserunde reden wir über den hohen Erzieher*innenmangel in Deutschland und über die damit verbundenen Forderungen der Gewerkschaften im Sozial – und Erziehungswesen: Welche Folgen hat der Mangel an Erzieher*innen für Kinder und ihre Entwicklung? Wie gehen wir damit um, dass durch die Ankunft ukrainischer Geflüchteter der Betreuungsbedarf noch weiter steigt? 

Darüber hinaus sprechen wir über die aktuellen Fälle von Polizeigewalt und nehmen diese zum Anlass um über das Thema Gefängnis(strafe) aus feministischer Perspektive zu diskutieren. Was ist eigentlich Karzeralismus und wieso fordern Feminist*innen immer wieder härtere Gefängnisstrafen? Welche intersektionalen Alternativen zum Umgang mit Gewalt sind denkbar?  

Folge 3 (Ausstrahlung: 30. April 2022, 13 Uhr)

Von Abtreibungspolitik bis Wiederaufbau: Eine feministische Perspektive auf die Folgen des Ukraine-Krieges
 
Dieses Mal diskutiert die feministische Presserunde den Wideraufbau der Ukraine und warum die EU dabei auf keinen Fall sparen sollte: Wie gelingt ein feministischer und solidarischer Aufbau der Ukraine? Und inwiefern zeigt uns die Geschichte, dass ein solcher Wiederaufbau ohne anhaltende Verschuldung funktionieren kann?
 
Der Krieg vernichtet Häuser, Straßen und Menschenleben, aber auch der systematische Einsatz sexueller Gewalt als Kriegsmittel zerstört nachhaltig das Leben der Betroffenen und ihrer Familien. Hinzu kommt, dass geflüchtete Ukrainer:innen in Polen mit einer restriktiven Abtreibungspolitik konfrontiert werden. Gemeinsam besprechen wir, wieso Gleichberechtigung mit Abtreibungsverboten nicht möglich ist.

#3 - Von Abtreibungspolitik bis Wiederaufbau: Perspektiven auf die Folgen des Ukraine-Krieges - Heinrich-Böll-Stiftung Hessen

video-thumbnail Direkt auf YouTube ansehen

Folge 2 (Ausstrahlung: 27. März 2022, 13 Uhr)

Ukraine: Die Ökonomie des Krieges, Pazifismus und die deutsche Migrationsgesellschaft

In dieser feministischen Presserunde werfen wir einen differenzierten Blick auf die ökonomische Dimension des Ukraine-Konflikts und finden dabei heraus, inwiefern wir tatsächlich Putins Krieg durch unsere Gasimporte finanzieren.

Unter dem Stichwort „Pazifismus“ diskutieren wir außerdem den gesellschaftlichen Umgang in Deutschland mit diesem und anderen Kriegen. Erleben wir tatsächlich den „ersten Krieg in Europa seit 1945“?

Wenn wir unseren Blick auf Deutschland richten, müssen wir auch über den Rassismus sprechen, der in unserem Asylsystem steckt und über die Folgen die der Ukraine Krieg auf die deutsche Migrationsgesellschaft hat.

 

#2 - Ukraine: Die Ökonomie des Krieges, Pazifismus und die deutsche Migrationsgesellschaft - Heinrich-Böll-Stiftung Hessen

video-thumbnail Direkt auf YouTube ansehen

Folge 1 (Erstausstrahlung: 27. Februar 2022, 12 Uhr):

In der ersten Folge haben wir über die steigenden Strompreise, die damit verbundene Inflation und das Prinzip Gießkanne gesprochen. Wenn ihr euch jetzt denkt: „Was ist nochmal Inflation? Das muss ich nochmal kurz googlen.“ Lasst es sein und schaltet einfach ein.

Außerdem haben wir über die Studie Belastungen und Politikvertrauen während der Corona-Pandemie, die den Vertrauensverlust von Eltern, Kindern und Jugendlichen in demokratische Institutionen beleuchtet diskutiert.

Wie diese Themen Brücken schlagen, das erfahrt ihr in dieser Sendung.

Wir können auch anders - Die feministische Presserunde | #1 Von Inflation bis Vertrauensverlust - Heinrich-Böll-Stiftung Hessen

video-thumbnail Direkt auf YouTube ansehen

Es diskutieren:

Mithu Sanyal, Journalistin, Kulturwissenschaftlerin und Autorin beim WDR

Mithu Sanyal

Für ihre Hörspiele und Feature hauptsächlich für den WDR erhielt Dr. Mithu Sanyal bereits dreimal den Dietrich Oppenberg Medienpreis der Stiftung Lesen. Ansonsten Arbeit für diverse Sender und Zeitungen, wie den BR, SWR, Deutschlandfunk, Bundeszentrale für Politische Bildung, DIE ZEIT, MISSY Magazine, SPEX, Konkret, Vice etc.
Sie hat eine regelmäßige Kolumne in der taz. 2009 erschien ihre Kulturgeschichte de weiblichen Genitals Vulva im Wagenbach Verlag, Neuauflage 2017. 2021 feierte sie ihr Romandebüt: Identitti erscheint im Hanserverlag.

http://www.sanyal.de/

 

Teresa Bücker, Freie Journalistin und Autorin

Teresa Bücker

Als Journalistin arbeitet Teresa Bücker seit über zehn Jahren zu gesellschaftspolitischen Fragen der Gegenwart und Zukunft und schreibt seit 2019 die Kolumne „Freie Radikale“ für das Süddeutsche Zeitung Magazin, den Newsletter Zwischenzeit_en und moderiert für rbb24 das Format „Jetzt mal konkret“. Im Herbst 2022 erscheint ihr erstes Buch im Ullstein Verlag. Bis Juni 2019 arbeitete sie als Chefredakteurin des Onlinemagazins EDITION F und wurde 2017 als „Journalistin des Jahres“ ausgezeichnet sowie 2019 erneut in der Kategorie „Kultur“. Ein besonderer Fokus ihrer Arbeit liegt auf der Entwicklung neuer journalistischer Produkte. Ziel ihrer Arbeit: eine informierte, engagierte und vielfältige Leserschaft.

https://teresabuecker.de/

Ulrike Herrmann, Wirtschaftskorrespondentin, die taz

Ulrike Herrmann

Ulrike Herrmann, Jahrgang 1964, ist Wirtschaftskorrespondentin der Tageszeitung „taz“. Sie ist ausgebildete Bankkauffrau, hat Geschichte und Philosophie studiert und war anschließend wissenschaftliche Mitarbeiterin bei der Körber-Stfitung sowie Pressesprecherin der Hamburger Gleichstellungssenatorin Krista Sager. Ulrike Herrmann ist ein typisches Mittelschichtskind. Sie stammt aus einem Vorort von Hamburg, wo alle Bewohner an den gesellschaftlichen Aufstieg glaubten.

https://www.piper.de/autoren/ulrike-herrmann-2643

Moderation: Hadija Haruna-Oelker, Autorin und Journalistin hauptsächlich beim HR

Hadija Haruna-Oelker

Die Politikwissenschaftlerin Hadija Haruna-Oelker, geboren 1980, lebt und arbeitet als Autorin, Redakteurin und Moderatorin in Frankfurt am Main. Hauptsächlich arbeitet sie für den Hessischen Rundfunk – unter anderem für die Sendung »Der Tag« (hr2 Kultur). Zudem moderiert sie das regelmäßige Format »StreitBar« in der Bildungsstätte Anne Frank in Frankfurt und schreibt eine monatliche Kolumne in der Frankfurter Rundschau. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind Jugend und Soziales, Migration und Rassismusforschung. Sie ist Preisträgerin des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gestifteten KAUSA Medienpreises 2012 und des ARDHörfunkpreises Kurt Magnus 2015. Hadija Haruna-Oelker hat gemeinsam mit Kübra Gümüşay und Uda Strätling »The Hill We Climb« von Amanda Gormann übersetzt. Darüber hinaus ist sie im Journalist*innenverband Neue Deutsche Medienmacher*innen und in der Initiative Schwarze Menschen in Deutschland aktiv.

https://hadija-haruna.de/

Nichts mehr verpassen!
Aktuelles und vieles mehr gibt es auf unserem Instagram-Kanal
@feministische_presserunde
 

Willst du Benachrichtigungen erhalten?
Schreibe uns gerne eine Mail:
info@wirkönnenauchanders.de

 

Alle Hintergrundinfos und alle Videos gibt es hier.

 

Eine Idee der Heinrich-Böll-Stiftung Hessen in Kooperation mit:

Heinrich Böll Stiftung Baden-Württemberg

Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung

Stiftung Leben & Umwelt, Heinrich-Böll-Stiftung Niedersachsen

Petra-Kelly-Stiftung, Bayerisches Bildungswerk für Demokratie und Ökologie in der Heinrich-Böll-Stiftung

Weiterdenken, Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen